Snapchat – Sexting

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(Bild aus: http://gawker.com/5967303/snapchat-sluts-shows-why-snapchat-isnt-the-consequence+free-sexting-app-wed-all-hoped-for)

„Snapchat ist eine proprietäre Instant-Messaging-Anwendung für Smartphones und Tablets. Sie ermöglicht es, Fotos an Freunde zu versenden, die nur eine bestimmte Anzahl an Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst zerstören sollen. Aus diesem Grund wird die App auch häufig für Sexting eingesetzt.“ (aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Snapchat)

Snapchat als ein „neues“ Online-Angebot, worauf ich per 20min zum ersten Mal aufmerksam wurde. Im Artikel steht, dass der Mit-Gründer Evan Spiegel (23) „Nein zu  3 Mrd. von Facebook“ gesagt hat. Durch das Steigern der Zahl der Nutzer und Nachrichten will er einen noch besseren Preis erzielen.

(Quelle: http://www.20min.ch/digital/dossier/facebook/story/28466628 )

 

Obwohl das Angebot im Jahre 2011 in Los Angeles gegründet wurde, war es mir bis heute noch unbekannt. Im Artikel von Christian Mühlbauer wird der Umgang mit dem Snapchat erläutert und seine Risiken thematisiert. Wie oben schon zitiert wurde, weist er auf das Thema Sexting hin. Sexting, zusammengesetzt aus „Sex“ und „texting“, ist das Versenden von erotischen Aufnahmen. Da der Snapchat innerhalb von 10 Sekunden das Bild löscht, wird es bei den Jugendlichen oft benutzt. Zu Beachten ist jedoch, so meint der Autor des Artikels, dass man die 10-Sekunden Zerstörung leicht mit Screenshot umgehen kann. So kam es auch vor, dass Nacktaufnahmen von einem Mädchen in der Schule veröffentlicht wurden. Als Elternteil solle man besonders aufmerksam sein.

(Quelle: http://www.techfacts.de/ratgeber/was-ist-snapchat)

Ich finde, dass es eine höchst heikle Sache ist. Egal wie aufmerksam man als Elterteil ist, kann es trotzdem vorkommen, dass sich das Kind in einer solchen Situation befindet. Über die psychischen Folgen könnte man noch diskutieren. Da bei Jugendlichen, die Neugierde für etwas Neues da ist, kann man nachvollziehen, dass meist die Jugendlichen diese Anwendung nutzen. Es könnte auch darin liegen, dass die „digital natives“ keine Hemmung vor neuen Technologien und Anwendungen haben und dies ausprobieren. Obwohl ich selbst in die Kategorie der „digital natives“ gehöre, sehe ich neue Angebote immer mit dem kritischen Auge an. Ich entscheide mich erst für eine Anwendung, wenn ich einen Nutzen davon habe, sei es wegen den Freunden, Spass, usw. Für mich gibt weiterhin keinen Grund mich für dieses Angebot zu entscheiden und es auszuprobieren. Aber mal sehen, was die Zukunft bringen wird… 🙂

Dies ist ein Blog, den ich im Rahmen der Vorlesung “Online-Kommunikation” verfasst habe. Ich studiere Publizistik und Medienforschung und in meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Musik und Sport.

„tic-tac-toe“ Game: Player vs. Computer

Es ist faszinierend, was man alles mit dem Computer machen kann. Der Player muss nicht einmal einen Gegenspieler suchen, da er schon vorhanden ist – nämlich der PC!

Warum sollte man noch jemanden finden und sich mit ihm unterhalten, wenn ja der alte liebe PC alles für einen erledigt. Und das noch von sich selbst aus!

Kann man das Spielen im Internet oder mit einem PC gleichstellen wie ein „tic-tac-toe“ Game im wahren Leben? Fehlt hier nicht die Kommunikation mit dem Spielpartner? Oder ist das von keiner Bedeutung? Es geht ja nur um ein Spiel…

Man könnte verschieden vernünftige Antworten auf diese Fragen geben. Jedoch hat mein Blog mit dem „tic-tac-toe“ Game wenig zu tun. Im Internetleben läuft es meist gleich ab wie dieses Game, indem die sozialen Beziehungen vernachlässigt werden. Warum sollte man sich mit dem Kollegen treffen, wenn man im Internet per Videoübertragung in Social Media kommunizieren kann? Ein wichtiger Faktor ist die Zeit. Gewiss investiere ich für das Treffen im Internet weniger Zeit als in der realen Welt. Die Kommunikation im Internet ist zwar auch eine zwischenmenschliche Kommunikation, jedoch fehlen hier die Gefühle, Gestik und Mimik.

Eine interessante Frage wäre, was passieren würde, wenn ich im Chat jemanden kennenlernen und mich virtuell verlieben würde? Ich bin der Meinung, dass zum Teil sowohl mein Chatpartner als auch ich bestimmte Informationen über unsere Persönlichkeit, Aussehen und Gefühle usw. weglassen, da wir es für unrelevant halten oder es bewusst verheimlichen. Das Fehlen der Authentizität im Internet ist ein grosses Risiko, welches die zwischenmenschliche Kommunikation verletzen kann.

Zur gelungenen Online Kommunikation existiert ein schönes Beispiel:

“Gelungene OnlineKommunikation ist wie ein Ball-Spiel (z. B. Tennis) zwischen geübten Spielern. So wie es Bewegungsfreude gibt, gibt es auch Kommunikationsfreude. Statt Bällen fliegen die Gedanken. Am Schluss schüttelt man sich virtuell die Hand, bedankt sich und schaut zurück auf ein schönes gemeinsames Erlebnis.” (Zitat von: http://www.Wikiservice.at in: http://www.wikiservice.at/gruender/wiki.cgi?OnlineKommunikation)

Die Online Kommunikation hat doch noch mit einem Spiel zu tun, auch wenn nicht recht mit dem „tic-tac-toe“ Game. Eine Hypothese, die ich schon in meiner Kindheit festgestellt habe ist, dass mein Gegner, der Computer, immer gewinnt… Es wäre mir doch lieber die Mühe zu geben, einen „Player 2“ zu finden und die Chance auf ein Game-over zu verringern.

Dies ist mein erster Blog, den ich im Rahmen der Vorlesung “Online-Kommunikation” verfasst habe. Ich studiere Publizistik und Medienforschung und in meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Musik und Sport.

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(Bild aus: http://blogs.uni-bremen.de/studisatweb1/2011/02/03/online-kommunizieren-potenziale-und-risiken/ )